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Strategische Personalentwicklung

Im Artikel „Warum Personalentwicklung?“ habe ich bereits darauf verwiesen, dass es nicht nur darauf ankommt ob man etwas tut, sondern vielmehr, wie man es tut. Diese Aussage trifft auch auf die Personalentwicklung zu.

In manchen Unternehmen wird Personalentwicklung nach dem sogenannten „Gießkannenprinzip“ betrieben. Dies funktioniert nach dem Motto „Ein bisschen hier und ein bisschen da!“ in der Hoffnung, dass daraus etwas Gewinnbringendes entstehen kann. Hie und da mag es vielleicht seine Wirkung haben, jedoch in der Regel hinterlässt diese Vorgangsweise nur an einer Stelle sichtbare Spuren, nämlich in der Geldbörse des Unternehmens. Dies wird notgedrungen irgendwann dazu führen, dass Budgetkürzungen vorgenommen werden, da die Erwartungen im Hinblick auf den gewünschten Erfolg und Nutzen nicht eingetreten sind.

Personalentwicklung, die ihrem Ziel, nämlich die Mitarbeiter und demzufolge das Unternehmen weiter zu bringen, gerecht wird, ist die strategische Personalentwicklung.
Wir wissen, dass jedes Unternehmen strategische Ziele verfolgt. Die Erreichung derselben ist neben gewissen Faktoren am Markt, die das Unternehmen nur geringfügig beeinflussen kann, auch von der Quantität und Qualität der betriebsinternen Ressourcen abhängig. Damit ist gemeint, wie viele Mitarbeiter Unternehmen brauchen, um ihre Ziele zu erreichen, über welche Qualifikationen müssen diese Mitarbeiter verfügen bzw. welche Zusatzqualifikationen brauchen bestehende Mitarbeiter. Dieser Prozess nennt sich Bedarfserhebung.

Ein Unternehmen befindet sich in einer Ausgangslage und definiert seine Ziele. Ein Abgleich zwischen dem aktuellen Ist- und dem gewünschten Soll-Zustand zeigt auf, mit welchen Mitteln diese Ziele erreicht werden können. In Bezug auf die Mitarbeiter bedeutet das, wer im Unternehmen braucht welche Form der Förderung, damit der individuelle Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele geleistet werden kann? Durch die Beantwortung dieser Frage können die Zielgruppen identifiziert und in einem zweiten Schritt die notwendigen Maßnahmen geplant werden.

Der Erfolg dieser gezielten Personalentwicklungs-Maßnahmen wird sich darin widerspiegeln, dass jedes einzelne Glied in der Wertschöpfungskette seine Effizienz steigern kann und dadurch die Ziele im gewünschten Zeitraum erreicht werden.
Strategische Personalentwicklung leistet im Unterschied zum „Gießkannenprinzip“ einen wertvollen Beitrag und daher stellt sie eine gewinnbringende Investition und ein Muss für jedes Unternehmen dar.
Welche Maßnahmen Sie dabei unterstützen den Prozess der Bedarfserhebung zu professionalisieren, lesen Sie im Artikel „Das jährliche Mitarbeitergespräch.“